Vor Saint-Louis im Norden Senegals wird Erdgas gefördert – ein Milliardenprojekt mit internationalen Konzernen wie BP. Die Regierung hofft auf Wachstum, doch Küstengemeinden fürchten ökologische Schäden und soziale Ungerechtigkeit. Wer profitiert, wer trägt die Risiken?
Das Projekt steht in der Tradition extraktiver Modelle: Ressourcen für den Export, Belastungen vor Ort. Kritiker:innen sehen neo-koloniale Kontinuitäten. Fischfang und Meeresökosysteme sind bedroht, versprochene Gewinne bleiben ungleich verteilt.
Europa diskutiert Gasimporte aus Westafrika, während der Norden den Ausstieg aus fossilen Energien propagiert. Senegal hätte großes Potenzial für Solar- und Windkraft – eine gerechte Energiewende würde Teilhabe und Klimaschutz stärken, stellt aber Machtverhältnisse infrage.
Die Veranstaltung fragt: Wie können Bewegungen im Süden und Norden gemeinsam fossile Abhängigkeiten überwinden und eine gerechte Energiezukunft schaffen?
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Foto: / Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Leo Correa
Kursnummer:
385024
Datum:
27.01.2026
Kosten:
kostenlos
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