Klimakrise exportiert ?

Vor Saint-Louis im Norden Senegals wird Erdgas gefördert – ein Milliardenprojekt mit internationalen Konzernen wie BP. Die Regierung hofft auf Wachstum, doch Küstengemeinden fürchten ökologische Schäden und soziale Ungerechtigkeit. Wer profitiert, wer trägt die Risiken?

Das Projekt steht in der Tradition extraktiver Modelle: Ressourcen für den Export, Belastungen vor Ort. Kritiker:innen sehen neo-koloniale Kontinuitäten. Fischfang und Meeresökosysteme sind bedroht, versprochene Gewinne bleiben ungleich verteilt.

Europa diskutiert Gasimporte aus Westafrika, während der Norden den Ausstieg aus fossilen Energien propagiert. Senegal hätte großes Potenzial für Solar- und Windkraft – eine gerechte Energiewende würde Teilhabe und Klimaschutz stärken, stellt aber Machtverhältnisse infrage.

Die Veranstaltung fragt: Wie können Bewegungen im Süden und Norden gemeinsam fossile Abhängigkeiten überwinden und eine gerechte Energiezukunft schaffen? 

Zur Seite von der Rosa Luxemburg Stiftung


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Bereits jetzt beklagen die Fischer eine Verknappung der Fischprodukte. Vor der Küste von Saint Louis, Senegal, Januar 2023: Fischer auf einem traditionellen Boot, der Piroge. Am Horizont ist ein Offshore-Gas-Terminal zu sehen.

Foto: / Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Leo Correa

Kurzinfos

Kursnummer:
385024

Datum:
27.01.2026

Kosten:
kostenlos

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