Warum wenden sich immer mehr Menschen autoritären Parteien zu? Als Reaktion auf soziale Ungleichheit oder als Ausdruck kultureller Entfremdung? Die Publizistin Shila Behjat bespricht mit Politikwissenschaftler Philipp Manow, welche Erfahrungen und Erwartungen die politischen Entscheidungen der Wählerinnen und Wähler heutzutage prägen.
Warum wächst in Demokratien die Sehnsucht nach autoritärer Führung? Der Politikwissenschaftler Philipp Manow analysiert die politischen Ökonomien des Autoritarismus: Sind autoritäre Bewegungen vor allem eine Reaktion auf soziale Ungleichheit oder eher Ausdruck kultureller Entfremdung und von Identitätskonflikten?
Im Gespräch mit der Publizistin Shila Behjat geht es um die Verbindung von Verteilungskämpfen und kulturellen Spaltungen, um die Folgen von Globalisierung, Migration und politischer Entfremdung – und darum, weshalb westliche Demokratien diesen Spannungen so schlecht standhalten. Zugleich richtet sich der Blick auf die Wählerinnen und Wähler selbst: Welche Erfahrungen, Erwartungen und Kränkungen prägen ihre politischen Entscheidungen?
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Autoritäre Zeiten“ und lädt dazu ein, jenseits moralischer Empörung über die Ursachen autoritärer Versuchungen nachzudenken und zu fragen, was Demokratie heute zusammenhält.
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Kursnummer:
390695
Datum:
18.03.2026
Kosten:
kostenlos
Körber-Stiftung
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Frau Svenja Lücke
Telefon: 040 80 81 92 0
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