Wie finde ich heraus, was meine Vorfahren in der NS-Zeit gemacht haben? Zehn Nachfahren berichten in dem Buch, wie sie ihre Recherche angegangen sind, was sie herausgefunden haben und wie sie mit den Erkenntnissen umgehen. Der Herausgeber des Buches, Dr. Johannes Spohr, betreibt in Berlin den Archivrecherchedienst „Present Past“ zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft. Die Veröffentlichung zeigt einen Ausschnitt seiner Arbeit und gibt zugleich Einblick in persönliche Erinnerungspraktiken einer wachsenden Minderheit in der deutschen Gesellschaft.
In der Veranstaltung berichtet Johannes Spohr über den Prozess der Familienrecherche. Im anschließenden Gespräch mit Personen, die sich bereits mit ihrer Familiengeschichte auseinandergesetzt haben, wird die individuelle Dimension eines solchen Rechercheprozesses beleuchtet.
An diesem Abend sprechen Autor Dr. Johannes Spohr, die Kuratorin der aktuell im Mahnmal St. Nikolai gezeigten Fotoausstellung „Auf der Suche nach der verlorenen Erinnerung“ Katrin Jakobsen und die Illustratorin Paula Mittrowann über die Motivation, sich mit dem auseinanderzusetzen, was die eigenen Eltern oder Großeltern während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs getan haben. Was lässt sich wie herausfinden, was nicht? Und: was macht man mit den gewonnenen Erkenntnissen?
Das Gespräch moderiert Karin Heddinga (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte). Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Mahnmal St. Nikolai.
Der Veranstalter ist die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen.
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Kursnummer:
393215
Datum:
01.04.2026
Kosten:
kostenlos
Hamburg Vernetzt gegen Rechts | Koordinierungsstelle des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus in Hamburg (BNW)
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