Ein Bildungsurlaub zu antikolonialer Stadtforschung und politischer Erinnerungskultur
Hamburg ist eine Stadt, die ständig in Bewegung ist – und doch gibt es unzählige Relikte und Denkmäler, die von ihrer Geschichte zeugen. Dennoch bleiben viele historische Spuren im Alltag unbemerkt. In diesem Bildungsurlaub möchten wir untersuchen, wie Hamburg mit seiner Vergangenheit umgeht und welche Perspektiven unberücksichtigt bleiben.
Wir wollen uns mit der Frage beschäftigen, wie Hamburgs Erinnerungskultur gestaltet ist, welche Narrative sie prägen und welche Lücken möglicherweise bestehen. Weiterhin untersuchen wir, wie Geschichte im urbanen Raum sichtbar gemacht wird und wer darüber bestimmt.
Der Bildungsurlaub wird durch eine Reihe von praktischen Exkursionen und Gesprächen mit Aktivist:innen und Kritiker:innen geprägt sein. Insbesondere mit folgenden Fragen wollen wir uns intensiv auseinandersetzen:
Hamburgs Geschichte ist ständig im Fluss und fordert uns dazu auf, über den Umgang mit der Vergangenheit nachzudenken. Dieser Bildungsurlaub soll nicht nur die Erinnerung an Hamburgs Geschichte aufzeigen, sondern aktiv reflektieren, wie wir uns eine zukunftsweisende Erinnerungskultur vorstellen können, die auch Frauen*leben, migrantische Perspektiven und Widerstandsgeschichte integriert und erlebbar macht.
Seminarleitung: Wiebke Johannsen, freischaffende Historikerin und Autorin. Leitfrage bei ihren Vorträgen, Stadt- und Museumsführungen ist eigentlich immer: „Wie wird aus Politik Geschichte und dann wieder Politik? Und wie geht das anders?
Es stehen drei Teilnahmebeträge zur Auswahl: Neben dem Standardbeitrag, ein ermäßigter Teilnahmebeitrag für Menschen mit geringeren finanziellen Spielräumen (ein Nachweis ist nicht erforderlich), zudem ein ermöglichender Teilnahmebeitrag. Die Anzahl der ermäßigten Teilnahmebeiträge ist begrenzt, je mehr Teilnehmende den ermöglichenden Beitrag zahlen, desto mehr ermäßigte Beiträge lassen sich realisieren.
Eine Unterkunft wird nicht bereitgestellt. Teilnehmer:innen von außerhalb Hamburg sind gebeten, eigenständig eine Unterkunft zu finden.
Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung: Das Seminar ist in den Bundesländern Hamburg, NRW, Niedersachsen und Berlin als gesetzlicher Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung anerkannt. Die Freistellung in weiteren Bundesländern ist ggf. auf Antrag möglich. In Bayern und Sachsen ist die Anerkennung als Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung leider nicht möglich. Weitere Infos zum Thema Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung.
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
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Kursnummer:
399589
Datum:
08.06.2026–12.06.2026
Kosten:
170,00 €
170 € (Standard), 120 € (Ermäßigt), 200 € (Ermöglichend)
Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg - Hamburger Forum für Analyse, Kritik und Utopie e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg
Telefon: 040 28 00 37 05
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