Ausstellungseröffnung und Zeitzeugengespräch: Ganz Hamburg ist voll von diesen Abtransporten

Die Deportationen der jüdischen Bevölkerung aus Hamburg im Juli 1942. Eine Werkstattausstellung

Vor 84 Jahren wurden am 11. Juli, 15. Juli und 19. Juli 1942 etwa 2000 jüdische Hamburger*innen aus ihrem Leben gerissen und ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Das Team „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ zeigt aus Anlass des Jahrestages eine Werkstattausstellung mit Dokumenten, Fotos und Interviewausschnitten zu diesen Deportationen. Darunter befinden sich unter anderem originale Zeugnisse von Bertha Benecke, zur Verfügung gestellt von ihrer Urenkelin Christiane Benecke, die an der Eröffnung teilnimmt.

Die Ergebnisse der Ausstellung sollen in das kommende Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof eingehen.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung spricht der 103-jährige Kurt Goldschmidt aus New York mit der Projektmitarbeiterin Karin Heddinga über die Verfolgung und Deportationen aus Hamburg. Er wurde 1941 von der Deportation nach Minsk zurückgestellt, musste Zwangsarbeit in einem Rüstungsbetrieb leisten und wurde am 30. Januar 1945 ins Ghetto Theresienstadt deportiert.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


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Foto: VVN

Kurzinfos

Kursnummer:
402775

Datum:
09.06.2026

Kosten:
kostenlos

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