Der Gaza-Krieg, seine Vorgeschichte und seine Bewertung in Deutschland

Der Nahostkonflikt hat mit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und den folgenden israelischen Angriffen auf den Gazastreifen eine neue Eskalationsstufe erreicht. Israel steht dabei international, unter anderem vor dem Internationalen Gerichtshof, in der Kritik. Auch Länder wie Libanon, Syrien, Jemen und insbesondere der Iran sowie verbündete Milizen sind in den Konflikt einbezogen.

Die Ursachen reichen jedoch weit zurück: Schon vor dem Ersten Weltkrieg begann die jüdische Besiedlung in Palästina. Widersprüchliche Zusagen Großbritanniens an Araber und die zionistische Bewegung verschärften früh die Spannungen.

Der Workshop beleuchtet sowohl die historischen Entwicklungen als auch aktuelle Dynamiken, etwa gesellschaftliche Faktoren in Israel und das Erstarken radikaler Kräfte auf palästinensischer Seite. Trotz Waffenstillstand dauert der Konflikt faktisch an.

Auch die deutsche Perspektive wird thematisiert: Während Israel früher vor allem von der politischen Linken unterstützt wurde, hat sich dieses Verhältnis durch politische Entwicklungen verändert. Im Zentrum steht die Frage, wie Deutschland Israels Existenzrecht mit universellen Menschenrechten verbinden und zu einer friedlichen Lösung beitragen kann.

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Foto: Ali Hassan/Flash90

Kurzinfos

Kursnummer:
403410

Datum:
13.06.2026

Kosten:
5,00 €

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Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg - Hamburger Forum für Analyse, Kritik und Utopie e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28 00 37 05
Fax: 040 28 00 36 78
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