Mit „Upre Kethane! – Aktionswochen Sinti Roma“ startet 2026 erstmals eine bundesweite Initiative, die Aktionen gegen Antiziganismus fördert und die Lebensrealitäten von Sinti und Roma sichtbar macht.
Antiziganismus prägt bis heute den Alltag vieler Sinti und Roma in Deutschland – etwa durch Diskriminierung im Bildungswesen, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt sowie im öffentlichen Raum. „Upre Kethane“ bedeutet auf Romanes „Gemeinsam Aufstehen“. Die Aktionswochen stellen die Perspektiven von Sinti und Roma in den Mittelpunkt und schaffen Raum für Information, Austausch und Begegnung. Ziel der Aktionswochen ist es, Wissen über die Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma zu vermitteln, antiziganistische Stereotype abzubauen und zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antiziganismus zu stärken.
Vom 03. August bis zum 24. August 2026 können sich Organisationen und Initiativen um eine Förderung ihrer Aktionen gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma bewerben. Bundesweit werden 25 Vorhaben mit einer Fördersumme zwischen 1.500 und 4.000 Euro unterstützt. Die Bewerbung erfolgt über die eigens eingerichtete Website „aktionswochen.amarodrom.de“.
Vom 5. Oktober bis zum 5. November 2026 finden die eigentlichen Aktionswochen statt: bundesweit wird es auf lokaler Ebene Workshops, Lesungen, Ausstellungen, kulturelle Veranstaltungen und Bildungsangebote geben. Die Veranstaltungen werden von geförderten Projektträgern und Kooperationspartnern bundesweit umgesetzt.
Träger ist Amaro Drom e.V. Die Aktionswochen werden durch den Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma, Michael Brand, gefördert.
Eigene Idee?
Eine Aktion mitgestalten
(Bewerbungen bis zum 23. August 2026)
Ihr plant selbst eine Veranstaltung oder möchtet die Aktionswochen unterstützen? Auf der Mitmachen-Seite findet ihr Informationen zu Förderung, Materialien und weiteren Möglichkeiten.
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Kursnummer:
412027
Datum:
05.10.2026–05.11.2026
Kosten:
kostenlos
Hamburg Vernetzt gegen Rechts | Koordinierungsstelle des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus in Hamburg (BNW)
Neumühlen 16- 20
22763 Hamburg
Telefon: 040 42863-3625
E-Mail: vernetztgegenrechts@lawaetz.de
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