In Krisenzeiten wenden sich Menschen nicht selten autoritären Lösungen zu. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler diskutiert im Zwiegespräch mit der Journalistin Shila Behjat, warum autoritäre Antworten auch heute wieder attraktiv sind, und ordnet aktuelle politische Entwicklungen in einen größeren historischen Zusammenhang ein.
In Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung wächst die Sehnsucht nach Ordnung, Sicherheit und Kontrolle. Doch die Ursachen autoritärer Versuchungen reichen tiefer als die bloße Reaktion auf politische oder wirtschaftliche Krisen.
Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler ordnet aktuelle politische Entwicklungen in einen größeren historischen Zusammenhang ein.
Im Gespräch mit Shila Behjat beleuchtet er die Spannungen zwischen Freiheit und Stabilität, Selbstbestimmung und Führung. Welche historischen Parallelen lassen sich von den europäischen Zwischenkriegsjahren bis zur Gegenwart ziehen? Warum erscheinen autoritäre Antworten vielen Menschen auch heute noch attraktiv – und was bedeutet ihr Erstarken für die demokratische Kultur unserer Zeit?
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Autoritäre Zeiten und lädt dazu ein, jenseits moralischer Empörung über die Ursachen autoritärer Versuchungen nachzudenken und zu fragen, was Demokratie heute zusammenhält.
Veranstaltung auch in deutscher Gebärdensprache
Anmeldung für Gehörlose erforderlich unter veranstaltungen@koerber-stiftung.de
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Foto: Körberstiftung
Kursnummer:
412330
Datum:
15.09.2026
Kosten:
kostenlos
Körber-Stiftung
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Frau Svenja Lücke
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