(Extrem) rechte Einstellungen und Organisationen gibt es in Deutschland nicht nur in der Mehrheitsgesellschaft, sondern auch in postmigrantischen Communities. Das bekannteste Beispiel ist die Ülkücü-Bewegung, die in Deutschland auch unter dem Namen Graue Wölfe bekannt ist. Weitere (extrem) rechte Ideologien finden sich auch in Communities mit Bezug zum süd- und osteuropäischen wie auch postsowjetischen Raum. Anhänger*innen solcher Gruppen und Ideologien können von Rassismus und Diskriminierung durch die Mehrheitsgesellschaft betroffen sein und auch selbst menschenfeindliche Einstellungen vertreten.
Dieser Workshop möchte sich den Phänomenen annähern und Raum für Diskussion und Austausch geben. Wir werden uns dazu mit (extrem) rechten Strukturen und Ideologien in postmigrantischen Communities beschäftigen, uns Fragen zu Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit den Phänomenen stellen und Möglichkeiten der Intervention beleuchten.
Inhaltswarnung: In diesem Workshop werden zur Erläuterung und Bearbeitung des Themas teilweise (extrem) rechte Inhalte reproduziert. Die Veranstalter*innen sind sich dieser Problematik bewusst und werden alles dafür tun, dass sich die Teilnehmenden trotzdem alle sicher und wohl fühlen können. Wenn Sie Bedarf haben, kommen Sie gerne vorab auf die Veranstalter*innen zu.
Referierende: Dozent*innen von Kurswechsel Hamburg – Ausstiegsarbeit rechts Schwerpunkt perspek'tif:a
Zur Anmeldung: https://lets-meet.org/reg/cb30e847a539cd8d23
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Eine Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie Bergedorf. Diese wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).
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Kursnummer:
419209
Datum:
19.11.2026
Kosten:
kostenlos
Bergedorf-Bille-Stiftung
Bergedorfer Straße 100
21029 Hamburg
Frau Cornelia Springer-Fouad
Telefon: 040 / 72 56 00 489
E-Mail: Cornelia.Springer@bergedorf-bille.de
Web: stiftung.bergedorf-bille.de