Im heutigen Tunesien bietet Marie, eine Pastorin aus der Côte d’Ivoire, zwei Frauen aus ihrem Heimatland Schutz: Naney, eine junge Mutter auf der Suche nach einem sicheren Leben, und Jolie, eine Studentin mit Zukunftsplänen fern ihrer Heimat. Ihr fragiler Alltag verändert sich, als sie Kenza aufnehmen, ein junges Mädchen, das einen Schiffbruch überlebt hat und nun auf sich allein gestellt ist.Während diese ungewöhnliche Gemeinschaft zusammenwächst, stellt der Film Fragen nach Zugehörigkeit, Verantwortung und Hoffnung. Der Spielfilm beleuchtet Migration, Solidarität, Identität und zeigt die Herausforderungen, denen subsaharische Afrikaner*innen im heutigen Tunesien begegnen.
Die Filmemacherin Erige Sehiri, eine tunesisch-französische Regisseurin, sie ist für ihre einfühlsamen Filme über gesellschaftliche Realitäten und menschliche Beziehungen bekannt. Mit „Promised Sky“ wirft sie einen sensiblen Blick auf das Leben migrantischer Gemeinschaften in Tunesien. Der Film feierte seine Premiere als Eröffnungsfilm der Sektion Un Certain Regard bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2025.
Spielfilm, Tunesien / Frankreich / Katar 2025, R.: Erige Sehiri, 92 Min., Französisch / Arabisch OF, engl. UT
Trailer zum Film (OV/d/f)
Wie steht es um die Menschenrechte in Tunesien? Und welchen Bedingungen sind Menschen aus Subsahara-Afrika auf der Flucht ausgesetzt? Darüber diskutieren wir im Anschluss an den Film mit unseren Gästen:
Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und des Regionalbüro Westafrika der Rosa-Luxemburg-Stiftung, in Kooperation mit dem Filmfestival AUGENBLICKE AFRIKA und dem Flüchtlingsrat Hamburg.
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
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Foto: Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg
Kursnummer:
419488
Datum:
06.11.2026
Kosten:
kostenlos
Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg - Hamburger Forum für Analyse, Kritik und Utopie e.V.
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