Die Interkulturelle Denkfabrik e.V. lädt zu einem gemeinsamen Besuch und Austausch im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ein. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Lebensrealitäten von Menschen mit türkischer Migrationsgeschichte seit den ersten Anwerbeabkommen verändert haben – und welche Spuren diese Geschichte bis heute in unserer Gesellschaft hinterlässt.
Ausgangspunkt ist die Führung durch die Ausstellung „Früher hießen wir Gastarbeiter“, die eindrucksvoll persönliche Geschichten, Fotografien und historische Kontexte zusammenführt. Sie macht sichtbar, unter welchen Bedingungen die ersten Generationen nach Deutschland kamen, wie sie gearbeitet, gelebt und ihre Zukunft gestaltet haben – oft unter schwierigen gesellschaftlichen Voraussetzungen.
Im Anschluss an die Führung öffnet sich ein Gesprächsraum im Freiraum des MK&G. Hier geht es nicht nur um Rückblick, sondern vor allem um Gegenwart und Zukunft:
Welche Narrative prägen heute die Wahrnehmung von Migration?
Was hat sich verbessert – und wo bestehen weiterhin strukturelle Herausforderungen?
Wie lässt sich eine gemeinsame, vielfältige Erinnerungskultur gestalten?
Die Gesprächsrunde wird begleitet von Esther Ruelfs und Mehmet Ünal, die unterschiedliche Perspektiven aus Praxis, Forschung und gesellschaftlichem Engagement einbringen.
Die Reihe „Von Gastarbeit zu Gegenwart – 65 Jahre deutsch-türkische Realität“ schafft Räume für Austausch, Reflexion und Dialog – zwischen Generationen, Erfahrungen und Perspektiven.
Teilnahme: kostenlos
Anmeldung: info@ikdf.org
In Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
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Kursnummer:
399766
Datum:
10.05.2026
Kosten:
kostenlos
Interkulturelle Denkfabrik e.V.
Nernstweg 32-34
22765 Hamburg
E-Mail: info@ikdf.org
Web: www.ikdf.de